MAPAWLO

Ich wurde in Deutschland geboren und bin dort aufgewachsen. Als Kind wünschte ich mir für meine Zukunft nichts sehnlicher als ein Künstler zu werden.

Ich liebte Farben, Stifte und Pinsel genauso wie alle möglichen Materialien, die ich in unserer Wohnung, aber auch draußen in der Natur fand. Ich bemalte Papier, Pappe, Stoffe und den Rest meiner Umgebung mit meinen Vorstellungen einer bunten Welt.

Kein Karton, keine Holzplatte und kein Material, selbst wenn es eigentlich im Müll landen sollte, war vor mir sicher. Ich konnte alles für meine phantasievolle Welt gebrauchen und verbaute alle nur erdenklichen Materialien. Ich fertigte damit meine eigenen Spielsachen, die ich mir als Kind nicht kaufen konnte, weil mein Geld für den Reichtum meiner Ideen nicht ausreichte. Mir war egal, ob das gefährliche Krokodil in dem selbst gebauten Käfig lebendig war oder ich es mittels Bindfäden durch die Wohnung bewegte. Ich baute mir alles, was ich mir wünschte und genoss den Luxus, Besitzer mehrerer Raubtiere, Vogelkäfige mit wunderschönen Papageien, einer Gitarre und einem Auto in Form einer Seifenkiste zu sein.

Mein lang ersehnter Wunsch ging in Erfüllung, als ich als Neunjähriger einen Fotoapparat zum Geburtstag geschenkt bekam. Endlich konnte ich die Welt, so wie ich sie sehe, fotografisch festhalten. Das Problem war nur das Verhältnis zwischen meinem kreativen Leben als Fotograf und meinem Taschengeld. Die, damals für mich, überdurchschnittlich hohen Kosten für die Filmentwicklung und den Verbrauch von Blitzlicht-Würfeln, zwangen mich zu einer bedachten Art der Fotografie. Ich überlegte mir also sehr genau ob ich den Auslöser betätigen sollte oder nicht.

Als ich etwas älter wurde, inspirierte mich eine Schreibmaschine genauso wie die Nähmaschine meiner Mutter. Schnell wurde ich Schriftsteller, nähte mir Kleidungsstücke und beschäftigte mich mit der Technik von allen möglichen Maschinen und Geräten. Immer wieder tauchte ich, in für mich ganz neue und faszinierende Welten. Mein Tatendrang kannte keine Grenzen und ich lebte in meiner bunten und kreativen Welt. Ich fuhr mit dem Linienbus zur Bibliothek und besorgte mir Bücher mit Bauanleitungen, Informationen zum Erlernen von Zeichentechniken und wissenschaftliche Literatur die mich zum „selber machen“ inspirierten. Bücher aus der Reihe Hobbythek von John Pütz standen bei mir ganz hoch im Kurs und ich habe sie förmlich verschlungen.

Ich habe die Schule geschwänzt, mich in einem Wald versteckt, um in Ruhe das Wissen meiner  geliehenen Bücher aufzusaugen.

Der Keller unter unserer Wohnung, war meine geheime Werkstatt und die beschränkten Mittel unserer Familien-Werkzeugkiste waren für mich kein Hindernis, Dinge selber zu bauen. Mit meinen Händen und einem Fuchsschwanz, sägte ich mühsam aus alten Schranktüren die gewünschten Bretter für meine Gitarre, Seifenkiste oder sonstige Designobjekte. Im Sommer sammelte ich Holz und schnitzte Männchen mit einem Küchenmesser. Im Winter baute ich riesige Skulpturen, Burgen und Krokodile aus Schnee.

Ich konnte nicht besonders gut Fußball spielen und machte auch sonst nicht unbedingt das, was alle anderen Kinder machen sollten. Ich lernte nur was ich wollte und die Schule interessierte mich, zum Leid meiner Mutter, nur teilweise. Meine kreative Begabung blieb unentdeckt und meine unbedingte Weigerung erwachsen zu werden, ließ einige Leute schlussfolgern, dass ich ein viel zu lernfaules Kind sei.

Die Wahrheit ist, dass mein Wissensdurst nicht zu stillen war.

Die Welt stand mir offen wie ein leeres Buch, welches noch beschrieben werden konnte. Die Erfahrung, nicht das Normale zu machen, das Gewohnte zu verlassen, mich neuen Herausforderungen auszusetzen, hat mich sehr geprägt.

Kamera, Zeichenblock, Werkzeugkoffer und Nähmaschine wurden die Begleiter meiner Jugend. Ich war der jüngste Teilnehmer in der Volkshochschule und saß regelmäßig neben verwunderten Hausfrauen in Zeichen-, Töpfer-, Goldschmiede-, und Nähkursen!

Später ging ich neben allen möglichen abgebrochenen „normalen“ Ausbildungen zur Designerschule. Designstudium und Kunstschule finanzierte ich durch Aushilfsjobs und den Verkauf von Bildern meiner Malerei. Mein Hauptziel jedoch war meine eigene Firma, mit der ich meine Kunst und meine Fähigkeiten der großen weiten Welt anbieten wollte.

Ich war der Meinung, dass überdurchschnittliches Talent, Fleiß und eine Menge Kreativität allein zum Ziel des Erfolges führen müssen. Schnell merkte ich, dass es auch Niederlagen im Leben geben konnte und ich mich mit den betriebswirtschaftlichen Grundlagen eines Betriebes beschäftigen musste. Ich lernte wie Buchhaltung und Marketing funktioniert, beschäftigte mich mit dem Thema Mitarbeiterführung und wurde Ausbilder für Bürokaufleute. Ich errichtete erst in einer Garage, dann auf 1500 qm eine Schreinerei und später eine Produktionsstätte für Inneneinrichtungen. Mein Aufgabenschwerpunkt war der Vertrieb und die meiste Zeit lebte ich mit meinem Laptop in einem Luxusauto.

Dann, nach einiger Zeit, tauschte ich wieder Telefon und Auto gegen Zeichentisch und Kamera.

Stationen wie Niederlagen, Krankheit, Verluste und Fehlschläge sind ebenso wichtige Aspekte in meinem Leben wie Erfolge, Freundschaften, Liebe und leidenschaftlicher Tatendrang.

Viele Jahre stellte ich die hochwertigsten Holzböden, Wandgestaltungen, Türen und komplette Inneneinrichtungen her. Ich erweiterte mein Repertoire, unter meiner eigenen Marke MAPAWLO, mit einer luxuriösen Möbelserie. Später vergrößerte ich meine Produktpalette mit meinen eigenen Kunstwerken wie Gemälde,  Fotografien und Skulpturen. Ich habe mich selbst zur Marke gemacht und arbeite an meiner eigenen Fashion-Kollektion.

Rückblickend landete ich, über vielen Umwegen und an einigen Hindernissen vorbei, wieder bei meinem Ursprung und mache das, was ich immer wollte. Ich komme mit Leidenschaft meinem Herzenswunsch nach und mittlerweile bin ich Designer, Fotograf, Maler, Bildhauer, Schriftsteller, Künstler, Blockflötenspieler und noch so einiges mehr!

Meine Hauptaufgabe jedoch ist: Ich „entwerfe“ mit sehr viel Liebe und Energie in meiner Vorstellung einer bunten Welt, so wie ich es schon immer gemacht habe.

Ich hoffe, dass ich Sie mit meiner Begeisterung ein wenig berühre und Sie inspirieren kann, sich auf den nachfolgenden Seiten in aller Ruhe umzuschauen.

Herzlichst 

Ihr

Markus Pawlowski

Markus Pawlowski

MAPAWLO®
DIE KUNST ZU LEBEN

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MARKUS PAWLOWSKI
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