Wie ich mit dem Fotografieren begann

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In meiner Kindheit lag eine Kamera nicht einfach so herum. Sie war ein wohlgehüteter Apparat, der in dem Wohnzimmer unserer Wohnung aufbewahrt wurde. Dieser Raum wurde nur zu besonderen Anlässen betreten und es waren die besonderen Momente, in denen ein Fotoapparat zum Einsatz kam. Ich wusste nicht genau, wie die Maschine funktionierte, aber ich wusste, dass er immer in einem Zusammenhang schöner Augenblicke, genutzt wurde. Für mich war die Geschichte der Fotografie eng verbunden, mit einer kleinen Welt der Kameras, Blitzwürfel und Fotoalben. Wenn diese Dinge herausgeholt wurden, ging es zur Sache und es wurde gemeinsam gegessen, getrunken, gelacht und sich lautstark unterhalten. Geburtstage, Weihnachten, Ostern und das Zusammentreffen bei Oma, Onkel und Tante, waren für mich die zauberhaften Anlässe, bei denen die Erwachsenen, meist unter einer Dunstglocke von Peter Stuyvesant und Camel, Bilder von der Familie und Freunden schossen.

War der Film voll geknipst, fuhr man in den nächsten Tagen in die Innenstadt und gab ihn in einem Fotogeschäft ab. Einige Tage später ging die Reise wieder in die Stadt, um die entwickelten Bilder abzuholen. In dem kleinen Geschäft standen immer Menschen am Tresen, weil sie genau wie wir, nicht abwarten konnten, um die ersehnten Schnappschüsse, aus dem Umschlag zu holen.
Natürlich gab es auch damals schon Gespräche über die Qualität der Fotografie, in denen es um das Motiv, den Verwackler, rot leuchtende Augen, mattes oder glänzendes Fotopapier ging.

Wieder zuhause angekommen wurden die schönsten Exemplare in ein Fotoalbum geklebt und der Rest landete in einem Schuhkarton. Das große Buch mit den eingeklebten Fotos, war in dieser Generation aber auch in der Zeit meiner Oma, ein fester Bestandteil jeder Familie und wurde wie eine Kostbarkeit behandelt. Ein wichtiges, aber kurzes Highlight der Geschichte, denn nur zwei bis drei Generationen haben diese Bücher erlebt.

„Ritsch-Ratsch-Klick“ war in meiner Kindheit ein erfolgreicher Werbeslogan und er bezog sich auf eine kleine, mondän wirkende Pocketkamera, die in die Hosentasche passte. Durch das zusammendrücken der Kamera löste man den Filmtransport aus. Genau dieser leichte Winzling war für mich, nicht nur eine Revolution, sondern auch die größte Kamera der Welt, denn es war „meine Erste“. Es war mein Geburtstagsgeschenk und jetzt konnte ich endlich das tun, was normalerweise den Erwachsenen vorbehalten war. Ich fotografierte meine Welt und das tat ich sehr behutsam, denn jede Auslösung kostete Geld. Die Filme und Entwicklung auf Fotopapier bezahlte ich von meinem Taschengeld.

Ich lief Tage lang mit meiner Pocket Kamera herum, wartete auf den richtigen Moment und nutzte die beiden einzigen Einstellmöglichkeiten „Wolken oder Sonne“. Ich legte mich wie ein Profifotograf auf den Boden, vor dem Hund des Nachbarn, lichtete unseren Audi 60 ab und fotografierte meine selbst gebauten Skulpturen.

In meiner ersten zwei Zimmerwohnung stand immer ein Ständer mit einem Diaprojektor, der auf eine weiß gestrichene Wand gerichtet war. Meine gesamten Ersparnisse gingen für eine Spiegelreflexkamera drauf und ich war begeisterter Menschen- und Kunstfotograf. Meine Freundin musste herhalten, denn sie war mein erstes Fotomodel. Meine Diavorführungen wollte wirklich keiner sehen, doch es gab kein Entkommen für Freunde, Verwandte und Nachbarn, die einmal meine Wohnung betraten.

In der Ausbildung verdiente ich so wenig Geld, dass ich kaum meine Miete und das Essen bezahlen konnte und eines Tages landete meine geliebte Kamera im Pfandhaus. Monat für Monat bezahlte ich die Rate inklusive Zinsen, damit sie nicht in die Versteigerung kommt, doch irgendwann landet sie genau dort. Ich verlor meine Kamera aber die Sehnsucht blieb und fotografierte weiter, mit günstigeren Apparaten. Ich war fest entschlossen, mir ein noch besseres Modell zu leisten, doch ohne Geld war das eine fast unüberwindbare Hürde und ein Traum der in weiter Ferne lag. Ich bewundere jeden Reporter, der mit seiner Kamera Geld verdiente und wünschte mir nichts sehnlicher, als mit meiner Kunst, meinen Lebensunterhalt zu verdienen.

Von nun an arbeitete ich in einem Nebenjob samstags und sonntags. Ich machte das Bahnhofsklo sauber und fegte die Zigarettenkippen in einem Einkaufszentrum zusammen. Ich sparte jeden Pfennig und nach einiger Zeit leistete ich mir eine gebrauchte, aber hochwertige Kamera, mit einem guten Objektiv und es war mein ganzer Stolz. Endlich war ich wieder als Kunstfotograf unterwegs und niemand konnte mich aufhalten. Endlich saßen wieder Menschen artig auf meiner Zuschauerbank (das Sofa) und starrten in der Dunkelheit auf meine Projektion, während ab und an die Raufasertapete durchschimmerte.

Lange Zeit nutzte ich meine Kamera für meine Projekte als Künstler und Designer bis ich sie dann eines Tages auf der Autobahn verlor. Ich hatte sie vor Antritt der Fahrt auf dem Dach meines Wagens gelegt und war entsetzt als ich nach einigen Kilometern das gepolter auf dem Autodach hörte.

Später arbeitete ich als Künstler für die Werbung und dann als Inneneinrichter. Mein Geld verdiente ich mit meiner Kreativität und meine Schwerpunkte waren mein kunstvolles Interieur, meine Gemälde und Skulpturen. Meine Arbeiten wurden immer gefragter und in dieser Zeit nutzte ich unzählige Kameras in jeglicher Lebenssituation. Die Fotografie, mehr in meine berufliche Karriere einzubinden, war eigentlich naheliegend aber, irgendetwas hielt mich zurück.

Als die Zeit der digitalen Fotografie begann, war ich wie viele andere Menschen überzeugt davon, dass ein belichteter Film nicht zu ersetzen sein wird. Zu der damaligen Zeit war das nichts Ungewöhnliches, denn selbst die Firma Leica war von diesen Gedanken lange überzeugt. Eine ganze Weile fotografierte ich mit kleinen und digitalen System-Kameras. Man konnte miterleben, wie in kürzester Zeit die Qualität dieser Kameras, immer besser wurde und es gab spannende Verschwörungstheorien, wie sich dieser Markt entwickeln würde.

Die neue Technik und der Mangel an Zeit, denn schließlich musste ich mich um mein Geschäft kümmern, stresste mich und ich beschloss Fotografen zu beauftragen, die meine eigenen Projekte ins rechte Licht rückten. So versuchte ich Zeit einzusparen. Wir fotografierten meine Objekte, die Räume meiner Kunden, meine Messestände und alle möglichen Produkte die ich sonst noch entwickelte. Unzählige Versuche, brachten nicht die gewünschten Ergebnisse und sicher gibt es einen Konflikt, zwischen meinen Vorstellungen und der „richtigen“ Fotografie.

Genau das war der Zeitpunkt meine Theorie „ich kann das nicht“ zu überdenken und mir die Zeit für das Wesentliche zu nehmen. Mittlerweile hatte ich, in den Bereichen Design und Marketing, enormes Wissen, welches mir dabei behilflich war, die Fotografie, aber auch die Vermarktung meiner Leistung, zu verstehen. Ohne diese vielen Jahre meiner kreativen Arbeit, wäre der nächste Schritt nicht möglich gewesen.
Ich beschaffte mir die Profiausrüstung von denen die meisten Fotografen schwärmten und lernte meine Bilder digital zu entwickeln. Ich wälzte Bücher, setzte mich in die Schule und ließ mich ausbilden. All das hat mir nichts gebracht, um kreativ zu denken, denn darin war ich allen Dozenten und Buchautoren weit voraus, aber es hat mir dazu verholfen, die Technik besser zu verstehen.

Ich bekam meinen ersten Auftrag.
Hundewelpen sollte ich fotografieren und ich freute mich riesig. Die Kundin erklärte mir, dass ich doch so eine großartige Kamera besitze und aus diesem Grund sollte ich die größtmögliche Speicherkarte voll knipsen und im Gegenzug dafür 80 Euro kassieren. Ich lehnte den Job ab und in der darauf folgenden Zeit, erhielt ich Foto-Aufträge die mehr Spaß machten.

Mittlerweile war die Fotografie ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit geworden und ich arbeitete in meinem Atelier und sauste von einem Termin zum nächsten. Ich fotografierte Veranstaltungen, die mich langweilten, aber auch Menschen, die mich begeisterten. Schnell merkte ich, dass Hochzeiten, Geburtstage und Bewerbungsfotos nichts für mich sind und auch nicht zu meiner Arbeit als Künstler passen. Meine Aufträge entstanden durch eine Kettenreaktion, denn jeder zufriedene Kunden hat meine Arbeiten in seinem Freundeskreis gezeigt.

Endlich sollten Menschen, die mir nahe stehen sehen, was ich so tolles auf die Beine stellte und auf einer unserer Familienfeiern schenkte ich dem Geburtstagskind einen Gutschein für ein Fotoshooting, in meinem eigenen Fotostudio. Stolz präsentierte ich gleich noch meine neue Kamera, einige Fotografien und befragte die Anwesenden wie gut sie meine Arbeiten finden.

„Nicht gut!“

Doch sie wollten wissen, wie es sein kann, dass ich die eine oder andere Persönlichkeit vor meiner Linse hatte.

„Jetzt weiß ich wie du das machst. Du stellst dich vor ein Hotel und wartest solange, bis ein Prominenter herausläuft.“

In diesem Zusammenhang hörte ich mir auch noch brav an, wie ein völlig veraltetes Kameramodel, aus den achtziger Jahren, funktionierte und dass, ich mir genau dieses, vermeintlich großartige Wunderwerk der Fotografie, einmal ausleihen darf.
Dann…

„Markus, ich finde es so toll, dass Du mit deiner Kamera so schön übst!“

Ich arbeite ein halbes Leben mit der Fotografie und meine Kunden bezahlen Geld für meine Arbeiten, weil ich übe? Es war die Zeit, als ich das Weinen verlernt hatte und es längst gegen ein Lachen eingetauscht hatte. Die Blindheit von wenigen Menschen aus meinem Dunstkreis, war keine neuzeitliche Erscheinung, aber ein letzter Versuch, um nach der ersehnten Anerkennung zu bitten. Der Geburtstagsgutschein wurde nie eingelöst doch Gott sei Dank, ließ ich mich nicht entmutigen. Es gab also einen guten Grund, den Champagner auf meiner Vernissage, mit meinen Lieblingsmenschen, die immer an mich geglaubt haben, zu teilen. Prost!

Ich machte also einfach weiter mit dem was ich immer machte. Irgendwann bemerkte ich, dass einige Leute versuchten, mich nachzumachen. Ein Fotograf fuhr sogar zu derselben Location, die ich mir gesucht hatte und stellte mein Bild mit Menschen so nach, dass selbst die Posen ähnlich waren. Ein Fluch oder eine wunderbare Anerkennung für mich und meine Arbeit? Mit anderen Kollegen baute ich eine wunderbare und kreative Freundschaft auf.

Ich erhielt Aufträge von einigen großen Marken oder Werbeagenturen für Werbekampagnen. Was sich zunächst anhört wie eine kreative Macht war für mich häufig nur einfache Arbeit. Manchmal kamen auch die Agenturvertreter zu mir geflogen und blieben einige Tage, um während meiner Arbeit dabei zu sein. Die Bilder während des Fotoshootings wurden dann direkt zu den Agenturen übertragen und dort haben Leute entschieden, wie der Bildstil aussehen sollte. Links ein bisschen heller, rechts ein bisschen dunkler und… Das Ganze hat wenig mit meiner kreativen Arbeit zu tun und ich fragte mich oft, warum sie diesen riesigen Aufwand betreiben und es nicht einfach selbst machten. Solange das Geld stimmte, war es mir irgendwann egal aber meine Lieblingsaufgabe war es nie.

So wie ich meine eigene Skulptur kreiere (und aus einem Boden grabe), so will ich auch meine eigenen Bilder erschaffen.

Gottseidank ist mir dies längst gelungen und heute fotogarfiere ich kompromisslos, so wie ich es will und das mit großer Leidenschaft. Ich mache das, was mir wirklich Spaß macht und große Freude bereitet. Das nenne ich künstlerische Freiheit und ich schäme mich keines Augenblickes, dass ich für mein Ziel dieses fürchterliche Bahnhofsklo geputzt habe.

Zu meinen Kunden zählen heute vorrangig Kunstsammler und Auftraggeber, die eine künstlerische Darstellung von Menschen oder Produkten wünschen.

Ich empfinde trotz des steinigen Weges und allen Hürden, große Dankbarkeit, dass ich das machen darf was ich wirklich liebe. Vielen Menschen auf der Welt geht es nicht so, daher ist mir bewusst, dass es keine Selbstverständlichkeit ist und betrachte meinen Beruf mit viel Demut und Respekt.

MPAWLO


++ PHOENIX ++

Wer gräbt, der findet.

MAPAWLO PHÖNIX No I
Größe: 150 x 150 cm
Gewicht: ca. 50 KG
Farbe: Weissgold


++ Spektakuläre Entdeckung ++

Spektakuläre Entdeckung in Düsseldorf

Spektakuläre Entdeckung in Düsseldorf

Ich habe Phoenix gefunden!

Die Spurensuche hat sich gelohnt und ich habe das bekannteste, bisher unentdeckte Wesen entdeckt. 

Wer lange sucht findet einen Schatz.

Phoenix ist circa 1,50 m groß und ich schätze 50-100 Kilo schwer. Wie bekomme ich also jetzt Hilfe zu meiner Ausgrabungsstätte? Und vor allem, wohin mit Phoenix? Es bleibt also spannend. 


++ Ausgrabung Teil III ++

Der Weg zum Schatz

Der Weg zum Schatz

Eine Etage tiefer sieht die Situation schon ganz anders aus und immer mehr Hinweise weisen mir den Weg und führen mich immer tiefer ins Erdreich. Kleinere Schätze habe ich schon ausgegraben, aber ich will das große Ziel erreichen. Falls jemand noch eine Gruben- Taschenlampe hat, könnte mir das Licht leuchten, denn je tiefer ich komme, desto dunkler wird es. Ich hoffe das ich es bald geschafft habe. Ich mache weiter denn ich will meinen Schatz haben.


 ++ Ausgrabung Teil II ++

MAPAWLO Ausgrabungsarbeiten

MAPAWLO Ausgrabungsarbeiten

Etwas auszugraben und dabei unentdeckt zu bleiben ist schon wirklich eine Herausforderung aber was noch viel schwieriger ist, ist diese unendliche Buddelei. Mal schauen, wie weit ich heute komme. Ich muss unbedingt meinen Schatz bergen!


++ACHTUNG++

Vor einigen Tagen spazierte ich am Rheinufer entlang und mein Blick stolperte über einen winzigen Gegenstand, der eine silberfarbene Struktur hatte. Es sah aus wie ein Stück einer verwitterten Schale oder ein versteinertes Relief. Als ich versuchte diesen Gegenstand aufzuheben, bemerkte ich, dass weitere Stücke tiefer im Untergrund steckten. Ein altes Autoteil oder doch ein unentdeckter Schatz? Meine Neugierde wuchs und da ich ganz allein war, versuchte ich ohne Hilfe mit meinen bloßen Händen zu graben. Ich buddelte immer tiefer und bemerkte, dass ich immer weitere Teile meines Fundes im Untergrund befand. Sind es Puzzlestücke, die zu meinem ersehnten Schatz führen? Es war unmöglich mit den Händen weiter zu buddeln und ich beschloss alles wieder zu zuschütten, damit es keiner findet, um eine Schaufel und etwas Werkzeug zu besorgen. Ich war so neugierig was sich dort im Untergrund befand, dass ich am nächsten Tag mit meinem Ausgrabungswerkzeug bewaffnet, zu meinem Fundort spazierte und anfing zu graben. Mitten in der Natur, versteckt zwischen Büschen und Bäumen grub ich ein Loch und geriet regelrecht in eine Art Goldrausch. Doch was ich dann fand, bestätigte meine Neugierde und war unglaublich. Eine Entdeckung die die Menschheit bisher noch nicht gesehen hat? Muss ich so etwas melden oder vielleicht die Polizei rufen? Gehört mein Fund jetzt mir und kann ich es behalten? Tausend Gedanken schossen mir durch den Kopf und ich beschloss meinen Ort geheim zu halten, um an einem anderen Tag weiter zu graben. Das was ich gefunden habe, konnte ich teilweise frei schaufeln, doch ich musste aufhören bevor es dunkel wurde. Was ist, wenn mich Spaziergänger entdecken? Wie sieht das denn aus, wenn ich mitten in der Nacht mit einer Schüppe ein Loch grabe?

Mein Plan stand fest, das Loch musste wieder zu geschüttet und so unauffällig wie möglich verlassen werden damit ich zu einem späteren Zeitpunkt meinen Schatz bergen kann. Jetzt benötige ich Hilfe. 

Wer will mir bei meinen Ausgrabungsarbeiten helfen? Ich muss unbedingt diesen Schatz bergen!


ES WIRD ZEIT

MAPAWLO COLLECTION

MAPAWLO COLLECTION

Es ist Zeit für die Liebe,
denn sie ist die größte Macht, die uns Menschen beherrscht und gleichermaßen verzaubert. Wir sehnen uns danach und laufen ihr hinterher, selbst wenn wir so tun als könnte uns kaum etwas erschüttern. Jeder Mensch möchte geliebt werden, nichts ist stärker als die Liebe und niemand kann sie besiegen. Kein Geld der Welt kann diese wundersame Macht kaufen und ist sie erst einmal da, so kann sie so schnell nicht wieder verschwinden. Die Liebe zu unseren Kindern, die Liebe zu einem geliebten Menschen und die Liebe zu sich selbst ist die Geheimwaffe allen Glücks.
Wenn wir Glückseligkeit empfinden, während wir an einen Lieblingsmenschen denken, können wir diese Gefühle aufgrund unserer Erfahrung gut nachvollziehen.

Wie sieht es aber mit der Eigenliebe aus? Es ist doch schon etwas seltsam, dass wenn wir über das größte Glück und die machtvollsten Gefühle aller Zeiten sprechen, immer an einen „Anderen“ denken.
Warst du schon mal so richtig verliebt… und zwar in dich selbst? Wann hast du dich schon mal so richtig gefreut, weil du einfach du bist? Hört sich irgendwie komisch an und dennoch ist die Liebe zu sich selbst der wichtigste Bestandteil unseres Glücks. Denn nur wenn wir uns selbst lieben, können wir auch Liebe schenken und vor allem auch anderen Menschen gefallen.

Meist werden Menschen, die sich mit dem Thema beschäftigen, plötzlich etwas verbittert, fühlen sich von der ganzen Welt ausgenutzt, um ihre kostbare Lebenszeit betrogen und wollen ihr Leben verändern.
Die „Anderen“ sind schuld obwohl wir doch unsere Zeit in den meisten Fällen freiwillig geopfert haben. Wieviel bist Du eigentlich wert, wenn Du dich opferst? Wir könnten also an dieser Stelle allenfalls sauer auf uns selbst sein und das ist eine wunderbare Erkenntnis, denn niemand trägt die Verantwortung, außer wir selbst.

Dankbar für eine Erkenntnis? Ja, denn es ist eine wahrhaft spannende Erfahrung mit weitreichender Wirkung. Ich spreche nicht von verbittertem Egoismus, Überheblichkeit oder gar Narzissmus, sondern ich meine an dieser Stelle echte Dankbarkeit.
Zu reflektieren und uns anzuerkennen wird unser Leben füllen und einen großen Sinn geben.
Sich selbst sehen und zu spüren ist ein wichtigerer Bestandteil unserer Lebenskraft und der Blick auf das, was wir trotz aller Hürden bereits geschafft haben, ist es wert voller Dankbarkeit zu sein.
Ich stehe jeden Morgen mit einem grinsen auf, schaue aus dem Fenster und danke.
Ich danke für das Leben und für das was ich alles geschafft habe. Ich danke meinem Instinkt, der mich vor vielen Katastrophen bewahrt hat, auch wenn es häufig schwer war diesen anzuerkennen. Er hat mich vor einigen Menschen gewarnt und die Guten in mein Leben gebracht.

Wann hast du dir das letzte Mal etwas Gutes getan? Lecker essen gehen, einen trinken gehen, dir etwas gegönnt, dir etwas gekauft…
An dieser Stelle benutzen wir häufig den Satz „jetzt gönne ich mir mal was.“ Kennst Du diesen Satz?

Nein, das meine ich nicht mit Selbstliebe, sondern ich spreche von deiner Lebenszeit die du ab heute an dich selbst verschenken kannst.

Wann hast du das letzte Mal über dich nachgedacht und bist spazieren gegangen, die Luft eingeatmet und den Boden unter deinen Füßen gespürt?

„Gesunder Egoismus… ab heute denke ich nur an mich…“ und ähnliche Glaubenssätze, haben wir alle schon gehört oder gelesen. Diese Begriffe sollte man aus seinem Wortschatz entfernen, denn es gibt keinen gesunden Egoismus.

Wir haben alle unsere Verpflichtungen aber wie viel von unserem kostbaren Leben verprassen wir mit sinnlosen Aufgaben, um anderen Menschen zu gefallen, jemanden einen Gefallen zu tun oder weil es einfach immer so war? Dein Gegenüber wird dich ganz bestimmt nicht stoppen denn es ist angenehm und vielleicht sogar normal geworden über deine kostenlose Lebenszeit zu verfügen.
Und hierbei meine ich nicht die Zeit, die du einem guten Freund widmest, während du ihm bei einem Umzug hilfst, sondern die Zeit Die Du für Menschen opferst, weil sie meinen, dass Deine Zeit nichts wert ist. Genau an dieser Stelle hast du Dich selbst geopfert und dir selber bestätigt, dass deine Lebenszeit – und wir sprechen hier von dem kostbarsten Gut, welches dir zur Verfügung steht — wertlos ist.

Ich verstehe unter Liebe große Dankbarkeit, Eigenverantwortung und vor allem Anerkennung an sich selbst. Die Sichtweise auf uns selbst und das Herausstellen wie gut wir wirklich sind, ist Liebe und immer mit großer Dankbarkeit erfüllt.
Mangelnde Anerkennung an sich selbst, bewirkt immer Unzufriedenheit, Wut, Geldknappheit und ist ein Magnet aller Krisen.
Glaube an dich und hab den Mut, dir und deinen Fähigkeiten zu danken und die Liebe kommt von ganz allein.

Es wird Zeit an unsere Zeit zu denken.

Das ist Liebe

Herzlichst euer
MAPAWLO


Grand Opening Petersberg 2019

Grand Opening Petersberg mit einer tollen Eröffnungsrede von Bundesaußenminister Heiko Maas und Kunst von MAPAWLO.


Skandal im Gourmet-Restaurant?

MAPAWLO ART Gemälde

MAPAWLO ART GemäldeWas hat meine Kunst mit der Sterneküche zu tun?

Eine ganze Menge, denn in Beiden findet man eine ganze Menge Leidenschaft, Fantasie und im besten Fall Liebe. Sind es nicht im Grunde genau diese Gefühle, die wir als die wertvollsten Bestandteile unseres Lebens bezeichnen? Sind sie nicht da, sehnen wir uns danach. Haben wir sie gefunden, sind wir überglücklich.

In meinem Gemälde kann man im Grunde genommen, nichts erkennen außer ein paar Linien und Pinselstriche. Man sieht keine Details und dennoch spielt unsere Fantasie verrückt. Bei diesem Kunstwerk ist die Meinung in unserer Gesellschaft gespalten. Bei der Interpretation meines Bildes, haben mehr als die Hälfte der Betrachter ein unangenehmes Gefühl in der Magengegend.

Manche begründen das mit: „ein bisschen zu viel“…, ich finde es schön aber ich persönlich würde es nicht“…

Ein Gefühl, weil unsere Fantasie es ist, die das Bild lebendig macht?

Vor lauter Scham, würden manche Leute aber auch am liebsten die Augen schließen und dennoch ein wenig blinzeln, weil sich die Blicke vom Bild nicht lösen können.

Der andere Teil der Menschen, finden das Bild anziehend, feurig, leidenschaftlich und ästhetisch.

Mein Gemälde verkörpert eine hingebungsvolle Szene, ohne die unsere Menschheit längst ausgestorben wäre und hier findet man nun meine Verknüpfung zur Welt der Genüsse aus der Küche!

Riechen, schmecken, fühlen und genießen ist beim Kochen genauso leidenschaftlich wie Sex.

Die Sterneküche setzt noch einen obendrauf, denn hier gibt es nicht die schnelle Nummer im „fast food Restaurant“, sondern Genuss mit höchsten Ansprüchen.

Genau hier ist mein Bild an einem fantastischen Ort und wer jetzt noch der Meinung ist mein Bild hat nichts mit einer Sterneküche zu tun, der sollte jetzt die Augen schließen.

Alexander Wulf und Marcel Kokot sind die Sterneköche, die gemeinsam mit Top-Sommelier Ronny Schreiber die Burgstuben Residenz betreiben.

Gemeinsam den höchsten Ansprüchen verpflichtet, ist das bekannte und erfolgreiche Team, in Deutschlands Gourmet-Welt nicht mehr wegzudenken.

Am Montag den 1. Juli und Sonntag den 7. Juli 2019 könnt ihr mein Gemälde in der Burgstuben Residenz in Heinsberg besichtigen. An diesen Tagen werdet ihr von vielen Sterneköchen bekocht und hier sind mehrere Top-Sommeliers aus Deutschland, Österreich, und der Schweiz vertreten.

Sterneküche, Top-Sommeliers und Live-Musik!

Schaut den Küchenchefs über die Schulter oder in die Töpfe.

Genießt einen Abend mit exquisiten Gaumenfreuden.

An beiden Tagen gibt es eine Versteigerung für einen guten Zweck:

Sternekoch Alexander Wulf kocht für euch in euren privaten Gefilden und ein original MAPAWLO Kunstwerk wird versteigert. Mehr geht nicht!
 


Meine Begegnung mit Konrad Adenauer

MAPAWLO Gemälde Konrad Adenauer

MAPAWLO Gemälde Konrad Adenauer

Ich hatte bereits vor einigen Jahren darüber gesprochen, Konrad Adenauer zu malen. Ich weiß nicht warum ich es immer wieder verschoben hatte aber sicher spielt der richtige Zeitpunkt, der richtige Ort und die Anziehungskraft der Aufgabe eine wichtige Rolle. Mein Wunsch, meine Gedanken und meine Intuition wurden in Form eines 2 x 2 Meter großen Gemäldes zur Wirklichkeit.

Bei der Vorbesichtigung der Räumlichkeiten in denen meine künftige Arbeit zu sehen sein wird, wurde mir klar welche geschichtsträchtigen Aura dieses Gebäude besitzt. Der Konrad Adenauer Salon im Steigenberger Grand Hotel am Petersberg ist der Ort an dem internationale Konferenzen stattfinden und sich die Weltmächte treffen.

In dem repräsentativen Gebäude waren bereits fast alle Staatsoberhäupter und Regierungschefs, mit denen die Bundesregierung diplomatische Kontakte pflegt.

Normalerweise habe ich keine Angst vor Herausforderungen und das kreative Schaffen für besondere Räume ist mir vertraut, jedoch war bei dieser Aufgabe etwas anders. Ich hatte das Gefühl, Konrad Adenauer ist mir ganz nah und hat etwas mit meinem Leben zu tun. Seltsame Begegnungen eines verrückten Künstlers?

Seit jeher Stand der Petersberg im Mittelpunkt des Weltinteresses und mir wurde klar welche Bedeutung der Konrad Adenauer Salon für meine eigene Geschichte hat.

Egal wie lange mein Bild an diesen Ort verweilen wird und selbst wenn es nur für eine Minute diesen Platz beehrt, ist es für mich eine Ehre und eine Begegnung mit diesem großartigen Menschen!

Wie gehe ich mit dieser ehrfürchtigen Aufgabe um und würde Konrad Adenauer sich in meinem Bildnis selbst wieder finden? Würde ihm mein Gemälde gefallen und was sagt seine Familie dazu?

Der respektvolle Umgang mit diesem Thema erfordert Mut denn schließlich wollte ich meine künstlerische Freiheit nicht einschränken.

Konrad Adenauer war auch mutig! Plötzlich war er wieder ganz nah bei mir.

1949 unterzeichnete er als erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland das Petersberger Abkommen. Bei dem Treffen mit den Alliierten, war im Protokoll nicht vorgesehen, dass Konrad Adenauer den roten Teppich betritt, denn dieser sollte die Siegermächte von der deutschen Delegation trennen.

Der Bundeskanzler betrat wieder erwartend den roten Teppich, überwand durch seinen Mut die Distanz und ging auf die Alliierten zu. Er wollte nicht als Bittsteller sondern als ein Verhandlungspartner auf Augenhöhe gesehen werden.

Als ich in meinem Atelier den Keilrahmen zusammenbaute und die Leinwand aufspannte, Machte ich mir Gedanken darüber, wie Konrad Adenauer sich selbst sehen möchte. Was für ein Mensch war er, wie war sein Leben, sein Charakter und welche Wertvorstellungen hatte er.

Geschichtsbücher hin oder her, ich hatte bereits alles über ihn gelesen, doch das brachte mich nicht weiter. Ich musste mich auf mein Gefühl verlassen und stellte mir eine wichtige und wesentliche Frage:

Was hat er mit meinem Leben zu tun?

Könnte ich in Ruhe und in Frieden in meinem Atelier ein Bild malen, wenn es Menschen wie ihn damals nicht gegeben hätte? Menschen die damals für eine Zukunft in Frieden und demokratischen Werten gekämpft haben. Noch nicht vor langer Zeit haben Menschen ihr Leben gelassen um für Demokratie, Frieden und Freiheit zu kämpfen. Ich würde mir mehr und mehr bewusst, dass Freiheit keine Selbstverständlichkeit und das Thema aktueller denn je ist.

Für mich, der die Geschichte eigentlich nur aus den Geschichtsbüchern kennt, eine unvorstellbare Situation, dass es nur wenige Jahre her ist, als in Deutschland Krieg, Mord und Todschlag an der Tagesordnung war.

Ich malte und malte… und Konrad Adenauer schaute mich dabei an.

In meiner Vorstellung entstand ein charismatischer, exzentrischer und mutiger Mann der ganz sicher nicht bei allen Menschen beliebt war und für unsere Zukunft fundamentale Voraussetzungen schuf. Ich portraitierte einen Mann mit dessen Wertvorstellungen ich mich identifizieren kann.

Ich arbeitete an seinem Bildnis auf Augenhöhe, denn ich schmunzelte ihn genauso an wie er mich. Er schaute mich an und ich ihn. Ich hatte das Gefühl, dass er der Meinung ist, dass ich schon alles richtig mache. Er arbeitete praktisch ständig mit, an seinem Gemälde und ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass ich politisch werden muss.

Es war eher das Gefühl der Menschlichkeit und eine tiefe innere Verbundenheit mit dem Menschen der so sehr für Freiheit und Menschenrechte kämpfte.

Mein Bild ist trotz meiner inneren Zerrissenheit, von Anfang bis zur Fertigstellung mit großer Dankbarkeit entstanden und ich fühle mich geehrt dieses Werk auszustellen.

Einfach nur ein Bild malen wäre mir zu einfach und anspruchslos gewesen.

Ich wollte eine Verbindung zu Konrad Adenauer aufbauen und ich hatte das Gefühl, dass ich in dieser Aufgabe eintauchen kann.

Doch das war für mich noch nicht genug.

Was könnte ich nun tun um sein Erbe auf meine künstlerische Art weiter zu tragen?

Ein mir sehr verbundenes Zitat von Konrad Adenauer findet man in meinem Bild:

„ES KANN MICH DOCH NIEMAND HINDERN, JEDEN TAG KLÜGER ZU WERDEN“

Ich habe in meinem Bild geheime Botschaften versteckt. Auf dem ersten Blick sieht der Betrachter sie nicht aber sie sind immer da, gehören zu meinem Bild und sollte es der liebe Gott so wollen, werden sie in die ganze Welt getragen.

„FRIEDEN IST DIE KUNST ZU LEBEN, LEBEN IST DEINE KUNST“


Markus Pawlowski

MAPAWLO®
DIE KUNST ZU LEBEN

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MARKUS PAWLOWSKI
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