DER KÜNSTLER

MARKUS PAWLOWSKI

Ich wurde in Deutschland geboren und bin dort aufgewachsen. Als Kind wünschte ich mir für meine Zukunft nichts sehnlicher als ein Künstler zu werden.

Ich liebte Farben, Stifte und Pinsel genauso wie alle möglichen Materialien, die ich in unserer Wohnung, aber auch draußen in der Natur fand. Ich bemalte Papier, Pappe, Stoffe und den Rest meiner Umgebung mit meinen Vorstellungen einer bunten Welt.

Kein Karton, keine Holzplatte und kein Material, welches eigentlich für den Müll gedacht war, war vor mir sicher. Ich konnte alles für meine phantasievolle Welt gebrauchen und verbaute alle nur erdenklichen Materialien. Ich fertigte damit Spielsachen, die ich mir als Kind nicht kaufen konnte, weil mein Taschengeld für den Reichtum meiner Ideen nicht ausreichte. Mir war egal, ob das gefährliche Krokodil in dem selbst gebauten Käfig lebendig war oder ich es mittels Bindfäden durch die Wohnung bewegte. Ich baute mir alles, was ich mir wünschte und genoss den Luxus, Besitzer mehrerer Raubtiere, eines Aquarium, Vogelkäfigen mit wunderschönen Papageien, eine Gitarre und einem Auto in Form einer Seifenkiste zu sein.

Als ich etwas älter wurde, inspirierte mich eine Schreibmaschine genauso wie die Nähmaschine meiner Mutter. Schnell wurde ich Schriftsteller, nähte mir Kleidungsstücke und beschäftigte mich mit der Mechanik von Maschinen. Immer wieder tauchte ich in für mich ganz neue und faszinierende Welten. Mein Tatendrang kannte keine Grenzen und ich lebte in meiner bunten und kreativen Welt. Ich fuhr mit dem Bus zur Bibliothek und besorgte mir Bauanleitungen, Bücher zum Erlernen von Zeichentechniken und vor allem Bücher von Jean Pütz, dem ich an dieser Stelle für seine Inspirationen danke! Ich habe die Schule geschwänzt, mich in einem Wald versteckt, um in Ruhe das Wissen seiner Bücher aufzusaugen.

Er zeigte in seinen Büchern, dass ich nicht ganz falsch mit meiner Meinung lag, außergewöhnliche Produkte selbst herzustellen.

Ich konnte nicht besonders gut Fußballspielen, ich lernte nur was ich wollte und die Schule interessierte mich, zum Leid meiner Mutter, nur selten. Meine kreative Begabung blieb unentdeckt und meine unbedingte Weigerung erwachsen zu werden, ließ einige Leute schlussfolgern, dass ich ein viel zu seltsames und lernfaules Kind sei.

Später stellte ich fest, dass alles nur eine Frage der Perspektive ist, denn mein Wissensdurst war grenzenlos. Die Welt stand mir offen wie ein leeres Buch, welches noch beschrieben werden konnte. Die Erfahrung, nicht das Normale zu machen, das Gewohnte zu verlassen, mich neuen Herausforderungen auszusetzen, hat mich sehr geprägt.

Mein lang ersehnter Wunsch ging in Erfüllung, als ich als Neunjähriger einen Fotoapparat zum Geburtstag geschenkt bekam. Endlich konnte ich die Welt, so wie ich sie sehe, fotografisch festhalten. Das Problem war wieder einmal das Verhältnis zu meinem Taschengeld und den damals überdurchschnittlich hohen Kosten für die Filmentwicklung und den Verbrauch von Blitzwürfeln. Ich überlegte mir also sehr genau ob ich den Auslöser betätigen sollte oder nicht.

Kamera, Zeichenblock und Nähmaschine wurden die Begleiter meiner Jugend. Ich war der jüngste Teilnehmer in der Volkshochschule und saß regelmäßig neben verwunderten Hausfrauen in Zeichen-, Töpfer-, Goldschmiede-, und Nähkursen!

Später ging ich neben allen möglichen abgebrochenen „normalen“ Ausbildungen zur Designerschule. Designstudium und Kunstschule finanzierte ich durch Aushilfsjobs und den Verkauf von Bildern meiner Malerei. Mein Hauptziel jedoch war meine eigene Firma, mit der ich meine Kunst und meine Fähigkeiten der großen weiten Welt anbieten wollte.

Ich war der Meinung, dass überdurchschnittliche Begabung, Fleiß und eine Menge Kreativität allein zum Ziel des Erfolges führen müssen. Schnell merkte ich, dass es auch Niederlagen im Leben geben konnte und ich mich mit den betriebswirtschaftlichen Grundlagen einer Firma beschäftigen musste.

Ich lernte wie Buchhaltung bzw. Marketing funktioniert, beschäftigte mich mit dem Thema Mitarbeiterführung und wurde Ausbilder für Bürokaufleute. Ich gründete auf 1500 qm eine Produktionsstätte und Schreinerei für Inneneinrichtungen.
Mein Aufgabenschwerpunkt war der Vertrieb und die meiste Zeit lebte ich im Auto. Dann, nach einiger Zeit, tauschte ich wieder Telefon und Auto gegen Zeichentisch und Kamera.

Stationen wie Niederlagen, Krankheit, Verluste und Fehlschläge sind ebenso wichtige Aspekte in meinem Leben wie Freundschaften, Liebe, Erfolge und leidenschaftlicher Tatendrang.

Viele Jahre stellte ich Holzböden, Wandgestaltungen, Türen und Treppen her. Ich erweiterte mein Repertoire, unter meiner eigenen Marke MAPAWLO, mit einer Möbelserie von luxuriösen Küchen, Tischen, Stühlen und alles, was meine Kunden für ein schönes Zuhause sonst noch benötigen. Später vergrößerte ich meine Produktpalette mit Kunstgegenständen wie Skulpturen, Gemälde und Fotografien.

Rückblickend landete ich über vielen Umwegen und an einigen Hindernissen vorbei wieder bei meinem Ursprung und mache das, was ich immer wollte. Ich komme mit Leidenschaft meinem Herzenswunsch nach und mittlerweile bin ich Designer, Fotograf, Maler, Bildhauer, Schriftsteller, Künstler, Blockflötenspieler und noch so einiges mehr!

Meine Hauptaufgabe jedoch ist: Ich sehe die Welt mit meinen Augen.

Ich hoffe, dass ich Sie mit meiner Begeisterung ein wenig berühre und Sie inspirieren kann, sich auf den nachfolgenden Seiten in aller Ruhe umzuschauen.

Herzlichst

Ihr

Markus Pawlowski

Markus Pawlowski

MAPAWLO®
DIE KUNST ZU LEBEN

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MARKUS PAWLOWSKI
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